Sonntag, 7. November 2010

Protz

Es mag eine Kreditkrise geben, aber in den Neubausiedlungen in Budapests Speckgürtel wird noch immer fleißig gebaut. Und das Geld wird solide angelegt, zum Beispiel massiv in Stein gehauen, wie bei diesem Beispiel in Pécel. So sieht's zumindest aus, aber dahinter verbirgt sich ein 08/15-Haus, nur schön protzig verklinkert. Andere stehen eher auf ionische Säulen, geschichtete Natursteine oder wenigstens möglichst grelle Farben (Zitronengelb ist in Mode!). Allen gemeinsam ist ein sündhaft teurer schmiedeeiserner Zaun, für dessen Preis man sich auch gleich noch ein Zweithäuschen bauen könnte.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen